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Chronologie der Ereignisse - erweiterter ZwischenRaum Zur Chronologie oder wie der Anfang durch den Schluss
bestätigt wird: Dass es nicht einfach werden würde - das haben
wir wohl gewusst! Das Projekt begann als Idee, wurde zur Vorstellung und zum Wunsch, der langsam reifend, Kraft und Überzeugung ansammelte, um schliesslich von seinem Macher (Rudolf) in die Welt (Kematen und der Rest) gebracht zu werden. Dass Kematen sich nicht von Anfang an ebenso begeistert
zeigte wie der Macher, war für das Team im Zwischenraum schon der
erste ZwischenRaum(Schock), über den wir stolpern mussten. Ende Februar 2006 Erstpräsentation des Projektes vor dem Kematner Gemeinderat. Zu diesem Zeitpunkt ist das Projekt bereits als offizieller Beitrag zur Niederösterreichischen Landesausstellung 2007 nominiert (als eines von insgesamt nur 5 Hauptprojekten neben den beiden Standorten Waidhofen /Ybbs und St. Peter). Der Vizebürgermeister ist der Erste, bei dem das Projekt eine gewisse Resonanz findet. Das Thema Landesausstellung scheint aber im politischen Kleingeld einer Gemeinde, die sich in einem ZwischenRaum zwischen Rot und Schwarz befindet, unterzugehen. Lange geschieht nichts, der ZwischenRaum der Kommunikation als erster Akt der Abgrenzung von Fremd und Eigen öffnet erstmalig seine Pforten, und es bedarf großer Anstrengung, mehrmaliger Anläufe, um der Gemeinde das Projekt im Rahmen eines offenen Abends am 28. November 2006 als angestrebten kulturellen Vergleich mit dem "Großen Bruder New York" vorzustellen. Der ZwischenRaum wird als ein finanzieller verortet, schlechte Stimmung in der Gemeinde gegen das Projekt über die Medien verbreitet. Dahinter liegt vermutlich parteipolitisches Interesse ohne Weitblick. "Kunst muss eigentlich nicht sein, und wenn sie schon sein muss, dann darf sie jedenfalls nix kosten! " Wir arbeiten am Cultivated Cites Konzept, versuchen den ZwischenRaum der Kunstabwehr durch den Beweis der Nachhaltigkeit von Kunst ( auch die Salzburger Festspiele haben mal klein angefangen oder das Lächeln der Mona Lisa), zu überbrücken. Dazwischen erfolgt die erste Reise nach New York, um
den angestrebten kulturellen Vergleich anhand von Videostatements zu den
Themen Heimat, Identität, Freiheit und Zukunft zu belegen. Jänner 2007, nächste Sitzung im Gemeinderat:
Präsentation des Veranstaltungsprogrammes als Programm zum Aufbau
und zur Errichtung einer eigenen Kulturlandschaft für den Ort Kematen.
Identität ist wandelbar und definiert sich über Reflexion und
Kommunikation mit dem jeweils Anderen. Blue Notes in a Green Lagoon: die einzigartige Location des Kematner Naturbades für ganz spezielle musikalische und künstlerische Events zu öffnen, die dem lyrischen Charakter des Ortes Rechnung tragen und außerdem für junge MusikerInnen er Umgebung Gelegenheit schaffen, sich im Rahmen eines Festivals vor Publikum zu präsentieren. Time Square: Kirchplatz = Marktplatz =Meeting Place Neue Feste der Gemeinschaft ins Leben rufen = Home poetry contest Februar 2007, 2. Präsentationsabend in der Kematner
Festhalle als ein Programmpunkt unter vielen. Eigentlich, so mussten wir
später feststellen, ging es dabei hauptsächlich um das geplante
Marktfest. Es wird deutlich, dass sich Kematen Ist der ZwischenRaum nun leerer Raum, den zu überbrücken man mag oder nicht mag, oder ist der ZwischenRaum vielmehr gefüllt mit diffusen Abscheulichkeiten allzumenschlicher Art, die zu enthüllen unerwünscht ist? Auf jeden Fall: wer will, der kann! Was alles ging und was wessen liebender Fürsprache zum Opfer fiel, dürfte mittlerweile vielen hinlänglich bekannt sein. Es ist in der Art des ZwischenRaums ein Mäntelchen des Schweigens darüber zu breiten. Es sollte nur keiner der Idee verfallen, über diese Art von Brücke gar zu schreiten. |